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Dienstag, 21.10.2014 11:58 von Mario Giger

Wasserversorgung: Gebührenerhöhung

Anfang Oktober wurde den Liegenschaftsbesitzern die Wasser-/Abwasserrechnung 2014 fakturiert.Die Fakturierung ergab folgendes Ergebnis:

 

Wassergrundgebühren (331)      CHF   16'558.35

Wasserverkauf (41’900m3)        CHF  125'700.00

ARA-Grundgebühren                 CHF    59'360.00

ARA-Verbrauchergebühr           CHF    69'936.00

Total                                        CHF  271'554.35

 

Seit dem Jahr 2011 ist die Bärschwiler Wasserver-sorgung defizitär: CHF 41'000.--.In der Folge wurde aufs Rechnungsjahr 2012 die Wasserverbrauchsgebühr von CHF 2.30 auf CHF 3.00 pro m3 erhöht im Gegenzug aber die Abwasserverbrauchsgebühr von CHF 2.70 auf CHF 2.00 gesenkt.

 

Wasserversorgung / Wasserfond – Defizit: 

31.12.2011                                                           - CHF  41'000.00

31.12.2012                                                           - CHF  24'000.00

31.12.2013                                                           - CHF  20'700.00

31.12.2014 (Budget)                                 - CHF  20'200.00

 Es gelang unserer Gemeinde über die letzten drei Jahr nicht, das Defizit weiter abzubauen. Dies ist aber gemäss einem kürzlich erhaltenen Telefonat des kantonalen Gemeindeinspektorates dringend nötig. Die Gemeinde wird angehalten zusätzlich noch Reserven/Rückstellungen zu bilden. Zur Zeit laufen im Bereich Wasserversorgung diverse Projekte, welche eine weitere Erhöhung des Abschreibungsbedarfes nach sich ziehen werden. Der Gemeinderat sieht sich gezwungen anläss-lich der nächsten Gemeindeversammlung eine Er-höhung der Wassergrundgebühr zu beantragen:

 

bisher: Grundgebühr pro Wasserzähler   CHF    50.--

neu:     Grundgebühr pro Wasserzähler   CHF  100.-- *

 * gültig ab 1. Oktober 2014

 Daraus wird ein jährlicher Mehrertrag von CHF 16'500 resultieren. Diese Mehreinnahmen sollten es ermöglichen die Wasserrechnung mittelfristig gesunden zu lassen. Die letzte Gebührenerhöhung datiert aus dem Jahre 2007: Erhöhung der Wasserver-brauchs-gebühr von CHF 2.00 auf CHF 2.30

 

Dienstag, 21.10.2014 11:56 von Mario Giger

Schule: Umnutzung Gemeinderatszimmer

Seit Sommer 2013 sind die Schulen Bärschwil und Grindel gemeinsam unterwegs. Vieles hat sich verändert und entwickelt. Die Lehrpersonen und die Schülerinnen und Schüler sind zusammengewachsen. Das Schulklima ist mehrheitlich positiv. So wie es sein soll. In unserem Schulhaus werden zur Zeit 45 Kinder von Bärschwil und 29 Kinder von Grindel unterrichtet.

Dadurch, dass ein Schulzimmer mit der Bibliothek, sowie dem Sprachen- und Religions-unterricht belegt ist und ein zweites vollwertiges Klassenzimmer von der Spielgruppe an zwei Halbtagen genutzt wird, ist der Schulbetrieb im Bezug auf den Förderunterricht – Einführung der Integrativen Schule -  und den Gruppenunter-richt sehr stark eingeschränkt.

Die Gemeinderäte des Einwohner- und Bürger-gemeinde erklären sich mit einer Umnutzung des im Erdgeschoss des Schulhauses befindlichen Gemeinderatsszimmers zugunsten des Schul-betriebes einverstanden. Ab August 2015 wird der Sitzungsbetrieb der beiden Räte ins Gemein-dehaus in den 1. Stock/Sitzungszimmer verlegt.

Donnerstag, 28.08.2014 11:29 von Mario Giger

Pflege des Dorfbildes

Die Wichtigkeit des Dorfbildes für das Wohlbefinden unserer Einwohnerschaft ist nicht zu unterschätzen. Dies insbesondere auch für Familien und Menschen die sich Gedanken machen, sich in unserem Dorf niederzulassen. Der Gemeinderat wird sich vermehrt bemühen einem gepflegten Erscheinungsbild unseres Dorfes Beachtung zu schenken.  An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Mitbewohner – es sind nicht wenige – die sich darum bemühen, im Bereich ihrer Liegenschaft Ordnung und Sauberkeit zu halten und über ihre Grundstücksgrenze hinaus vielleicht einmal ein Trottoir wischen, Böschungen mähen oder Hecken und Sträucher zurückschneiden.  Ein spezielles Dankeschön geht an dieser Stelle an Stefan Spaar für die unermüdliche Pflege des Hölzliranks und auch an Klaus Henz, welcher ehrenamtlich und ohne Ent-löhnung den Mähdienst entlang der Gemeinde-strassen leistet, Wanderwege instand stellt, Bänkli restauriert und vieles mehr.

 

Donnerstag, 28.08.2014 11:25 von Mario Giger

Ortsplanrevision 2007-2014

Die Ortsplanrevision (Änderung Nutzungspläne infolge Naturgefahren und Neuvermessung) wurde mit RRB 2014/699 vom 22. April 2014 genehmigt. Ein Projekt das sich über acht Jahre hinzog. Die Schlussabrech-nung liegt vor:

Kredit gemäss Gemeinde
versammlungsbeschluss
vom  11.12.2006                       CHF   60'300.00
Schlussabrechnung                  CHF   82'774.85

Nachtragskredit                       CHF   22‘474.85

Die OP-Revision lag in der Verantwortung unseres verstorbenen Gemeindepräsidenten Peter Holzherr und konnte kurz vor seinem Abschied auf Gemein-deebene abgeschlossen werden. Das Bewilligungsverfahren beim Kanton dauerte dann nochmals zwei Jahre. Als Begründung der Kostenüberschreitung können folgende wesentlichen Punkte aufgezählt wer-den:

- die lange Dauer  ( 8 Jahre ) der Planungsarbeit

- Kostensteigerung/Teuerung

- nicht absehbare amtliche Neuvermessung während

  der Planungsarbeit, welche einen erheblichen Mehr-

  aufwand beim Planungsbüro zur Folge hatte

- Erweiterung der Planungsarbeit in Sachen Natur-

  gefahren (Schutzwald Burghollen/Wilerberg)

- aufwendiges Einspracheverfahren

Bärschwil ist die erste Gemeinde unseres Kantons, welche im Bauzonenplan auch die Naturgefahren planerisch mitberücksichtigt hat. Ein Unterfangen, welches auch für das kantonale Amt für Raumplanung Neuland bedeutete. Der Gemeinderat geneh-migte die Schlussabrechnung mit einem Nach-tragskredit von CHF 22'474.85 und einer Kosten-überschreitung von 37%.

 

Montag, 14.07.2014 07:39 von Mario Giger

Workshop: Zukunft der Gemeinde

Am 2. Mai fand unter der Moderation von Max Käsermann der zweite Workshop über die Zukunfts-perspektiven unserer Gemeinde statt. Zur Diskussion stand die Planung von Aktivitäten zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven.

Zweifelsfrei liegen die Stärken unserer Gemeinde in einer sehr attraktiven  Wohnlage, eingebettet in schönster Landschaft, und günstigen Land und Immo-bilienpreisen. Die Gemeinde verfügt über  grosse und voll erschlossene Baulandreserven. Unser Dorf ist kinder- sowie familienfreundlich, führt  eine eigene Dorfschule und hat gute Bildungsangebote in der näheren Region.  Auch die öffentliche Sicherheit kann als positiver Faktor bewertet werden: keine Krimina-lität. Die Chancen sind in der Zuwanderung junger Familien aus der Agglomeration Basel zu suchen. Die Schwächen liegen im geringen Bekanntheitsgrad, einem wohl eher negativen Image nach aussen aber auch bei einer allzu kommunalen Denkweise und der peripheren Lage im Kanton Solothurn.

Die wichtigsten Schlussfolgerungen/Projektideen sind:

- attraktive Bedingungen für Zuzüger schaffen und  kommunizieren
- Erfassung des bestehenden und Schaffung von
  neuem Wohn- und Gewerberaum
- Infrastruktur für junge Familien verbessern
- Sicherstellung eines breiten Bildungsangebote
- Zusammenleben der Generationen (Jung, Alt)
- Attraktivitäten im Gemeindegebiet ausbauen
  und kommunizieren
- Steigerung des Bekanntheitsgrades

 Der Wille, in der Gemeinde Bärschwil etwas positiv zu verändern, mit dem Ziel den Ort nachhaltig positiv zu gestalten, war in der Gruppe klar spürbar. In der Folge wurden zwei Projektgruppen ins Leben gerufen, die nach den Sommerferien ihre Arbeit mit folgendem Ziel  aufnehmen: Sinnvolle und finanziell für die Gemeinde verkraftbare Projekte zu initiieren.

Montag, 14.07.2014 07:36 von Mario Giger

Planungsauftrag: Konzept Unterhalt und Ausbau Flurstrassen

Am 7. Mai fand auf der Gemeindeverwaltung die Startsitzung in Sachen Erarbeitung Konzept Ausbau und Unterhalt der Flurstrassen statt. Gemäss genehmigtem Budget 2014 wurde für das Projekt ein Kredit von CHF 20'000.- eingestellt. Dies in Rück-sprache mit dem Amt für Landwirtschaft und in der Annahme, dass mit diesem Bruttobetrag ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden kann. Es zeigt sich nun, dass allein die sinnvollerweise notwendigen Vorabklärungen durch den SOBV Kosten von CHF 17'280.- verursachen werden. Immerhin – vom Amt für Landwirtschaft wird  ein Kostenbeitrag von 65% bis 70% in Aussicht gestellt.

Das durch den Solothurnischen Bauerverband zu erarbeitende Gutachten – gemäss Offerte vom 14. Mai 2014 / CHF 17'280.- – wird bis spätestens Ende September 2014 vorliegen. Der Auftrag wurde durch den Gemeinderat erteilt.

Es ist davon auszugehen, dass der anschliessende Planungsauftrag an ein Ingenieurbüro weitere Kosten von geschätzten CHF 30'000.- nach sich ziehen wird. Der entsprechende Kredit wird im Rahmen der Budgetberatungen 2015 ermittelt und der Gemeinde-versammlung zur Genehmigung vorgelegt werden müssen.

Montag, 14.07.2014 07:34 von Mario Giger

Verteilung von Jodtabletten im Herbst 2014

Alle zehn Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Kaliumiodidtabletten an die Bevölkerung abgegeben. Neu hat der Bundesrat den Radius für die Verteilung von 20 auf 60 Kilometer ausgeweitet. Bei der nächsten Verteilung im Herbst 2014 werden neu auch alle Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen  unserer Gemeinde direkt beliefert. Sie müssen nichts unternehmen. Vor der Verteilung ab Herbst 2014 erhalten alle vom Bund automatisch detaillierte Informationen und auch die Jodtabletten auf postalem Weg.

 Hinweis:           http://www.iodtabletten.ch

 

Montag, 26.05.2014 19:24 von Mario Giger

Sirenenanlage

Die Gemeindesirenen mit den Standorten Restaurant Kreuz, eine auf dem Vorder- und eine auf dem Oberwiler sind seit bald 25  Jahren im Einsatz. Zusätzlich wurde im Jahr 2002 im Gemeindehaus eine neue Steuerungsanlage installiert. Die Steuerung (Auslösung) der Sirenen erfolgt über das Swisscom-Netz.

Neu lässt der Bund in allen Gemeinden und Städten Sirenenanlagen der neusten Generation montieren. Das System nennt sich POLYARIT. Die Sirenen werden neu über Funksignale angesteuert.

Die alten Sirenen werden demontiert und durch neue ersetzt. Die Kosten werden durch den Bund getragen. Der heutige Sirenenstandort Restaurant Kreuz fällt weg. Dieser Standort befindet sich neu auf dem Gemeindehaus. Die Standorte auf dem Wiler bleiben bestehen. Ab sofort werden die alten Sirenen nicht mehr gewartet. Die Serviceverträge wurden vom Kanton bereits gekündigt. Mit den Liegenschaftseigentümern der Wilersirenen sind neue Dienstbarkeitsverträge über die jährlich wiederkehrende Standortentschädigung abzu-schliessen – Grundbucheintrag wird vom Bund zwingend verlangt. Die Montagearbeiten erfolgen zwischen  Sept. 2014 – Juni 2015.